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Leben mit einem Denkmal Fabrikgeschichten

Es ist nicht einfach, alte Fabriken mit neuem Leben zu füllen. Oft liegen sie abseits in einem Industriegebiet, haben mit chemischen Altlasten zu kämpfen oder ihre Räume sind zu groß.Sybille Krafft zeigt in einer weiteren Folge ihrer preisgekrönten Reihe „Leben mit einem Denkmal“ wie historische Produktionsstätten dennoch sinnvoll genutzt werden können.

Stand: 25.06.2012 | Archiv

Bilder zum Film | Bild: BR

Film von Sybille Krafft

Unsere Denkmaltour beginnt in Bamberg, wo eine Familie mit Bedacht und Gespür ein heruntergekommenes Lagerhaus in ein gemütliches Wohnhaus verwandelt hat. In Wilhelmsdorf hält dagegen ein kleiner Betrieb schon in der 4. Generation an seinem ursprünglichen Standort fest und produziert dort Zirkel mit Maschinen, die so denkmalwürdig sind wie das historische Reißzeug, das sie herstellen.

Bürstenfabrik in Ingolstadt

Akut gefährdet ist jedoch eines der bemerkenswertesten Fabrikgebäude Bayerns: eine originalgetreu erhaltene Bürstenfabrik von 1899 in Ingolstadt.

Ein engagierter Unternehmer in Freudenegg hat dagegen ein jahrelang leerstehendes Industriedenkmal gerettet: Wo einst Spinnmaschinen dröhnten, werden heute Lautsprecher hergestellt.

Auf solch eine glückliche Fügung wartet in Augsburg die letzte Gasfabrik Europas, die als Ensemble erhalten ist. Es ist kein öder Zweckbau, sondern ein wahres Fabrikschloss, ein monumentales Zeugnis der Industriekultur, das nach einer neuen Nutzung sucht.

Gaswerkfreunde Augsburg

Oliver Frühschütz
Hirschstr. 84
86156 Augsburg
Telefon: 0821 / 585 041
Internet: www.gaswerk-augsburg.de

Der Verein organisiert Führungen durch das Gaswerk.

Erstausstrahlung: Juli 2012 im Bayerischen Fernsehen.


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