BR Fernsehen - quer


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quer komplett Sendung und Kommentare vom 17.03.

Tödliche Ablenkung: Smartphones im Straßenverkehr // Der Luchsmörder geht wieder um // Unberührbar? Landwirte durch multiresistente Keime belastet // Erpresser-Virus: Locky legt Bayerns Computer lahm // Supermarktkrieg: Oberfränkische Gemeinde verfügt Einkaufsverbot - u.v.m. in dieser quer-Sendung:

Stand: 16.03.2016

Smartphone im Auto | Bild: picture-alliance/dpa

Tödliche Ablenkung: Smartphones im Straßenverkehr

Sie sehen und sie hören oft nichts: Smartphone-Benutzer. Den Blick auf das Handy gerichtet und Kopfhörer auf den Ohren wandeln sie immer häufiger gedankenversunken durch den Straßenverkehr. Und das kann manchmal in tödlichen Unfällen enden. Wie bei einer 15-jährigen Schülerin aus München, die Musik hörte und die heranfahrende Straßenbahn nicht bemerkte. Unfallforscher warnen: Wer sich freiwillig blind und taub in den öffentlichen Raum begibt, stellt ein unkalkulierbares Risiko dar.

Tatort Bayerwald: Der Luchsmörder geht wieder um

Wieder wurde im Bayerischen Wald ein Luchs getötet. Diesmal besonders grausam und perfide: Das geschützte Tier soll mit einem Draht erdrosselt und dann als Verkehrsopfer getarnt worden sein. Von den Tätern fehlt bisher jede Spur. Liegt das auch daran, dass es bei den Ermittlungen offenbar Pannen gab? Die Staatsanwaltschaft Passau hatte aus ermittlungstaktischen Gründen die Todesursache der Tiere eigentlich geheim halten wollen. Doch über die lokale Polizei in Grafenau ist sie ausgerechnet zur örtlichen Jägerschaft durchgesickert.

Erpresser-Virus: Locky legt Bayerns Computer lahm

Der Computervirus Locky verbreitet sich rasant. Allein in Deutschland gibt es 5.300 Neuinfektionen pro Stunde. Laut Landeskriminalamt sind nicht nur Firmen, Gemeinden oder Krankenhäuser betroffen, sondern zunehmend auch Privatnutzer. Und die Masche ist immer dieselbe: Klickt man den Anhang einer Mail an, werden die Daten auf dem Rechner verschlüsselt und erst dann wieder freigegeben, wenn man ein Lösegeld zahlt. Wie es zum Beispiel die unterfränkische Stadt Dettelbach gemacht hat.

Unberührbar? Landwirte durch multiresistente Keime belastet

Jedes Jahr sterben mehr als 25.000 Menschen in Europa an multiresistenten Keimen. Einfache Infektionen werden dann oft zu tödlichen Krankheiten. Immer wieder sind Landwirte und Tierärzte Träger von speziellen MRSA-Keimen, die von Tieren auf den Menschen übertragen werden. Grund dafür ist der Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung. Das Robert-Koch-Institut hat Landwirte daher zur Risikogruppe erklärt. In Krankenhäusern, wie zum Beispiel im schwäbischen Dillingen, müssen sie daher vor der Behandlung auf den MRSA-Keim gescreent werden.

Supermarktkrieg: Oberfränkische Gemeinde verfügt Einkaufsverbot

Der Bürgermeister von Weilersbach in Oberfranken hat die Nase voll. Er will, dass endlich ein großer Supermarkt in seinen Ort kommt. Doch aus der Nachbargemeinde kommt Gegenwind. Der Betreiber des dortigen Tante-Emma-Ladens befürchtet, potentielle Kunden an den großen Supermarkt zu verlieren. Dem Bürgermeister von Weilersbach war das zu viel der Kritik und so verfügte er kurzerhand, dass Gemeindeeinrichtungen wie die Kindertagesstätte und die Schule künftig nur noch zu Hause einkaufen dürfen.

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Diese und weitere Themen in der quer-Sendung vom 17.03.2016. Kommentieren Sie hier, auf facebook.com/quer, bei G+ oder bei Twitter mit @BR_quer oder #BR_quer.


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Vogt, Sonntag, 20.März, 18:42 Uhr

29. Auissprache eines spanischen Vornamens

Hallo, Herr Süß, bei der Aussprache von "Xavier" machen Sie gleich 4 Fehler : "X", "J" und "G" vor "E" und "I" werden im Spanischen wie das "ch" in "ach" gesprochen. Der 2. Buchstabe bleibt ein "a" - und nicht amerikanisiert auf "ay". Letzte Silbe wird "wiär" gesprochen. Da der Name auf "R" endet, wird die letzte Silde betont. Also spricht man : CHAVIÄ'R. - Auch Sportreporter können es nicht richtig : Da wird aus dem Spieler Xavi Ksafie,oder auch Schaafie. MfG Jochem Vogt

  • Antwort von Staunier mit iär Betonung, Montag, 21.März, 15:56 Uhr

    War das jetzt ein Gag oder spanisch für 1. Klässler (Betonung kläss_lähhr) ?
    Heidiwupski, hat eben jeder sein eigenes Anliechen ;-)

    Äh, war das die spanische Ausgabe non Quär?

  • Antwort von Berthold, Montag, 21.März, 19:29 Uhr

    Haben sie mal Amerikanern zugehört, wie sie deutsche Namen und Bezeichnungen aussprechen?
    Dito mit Russen oder Franzosen oder Italienern? - Ja, haben sie? Genau, denn jeder diese Nationalitäten hört man genau heraus. Und das ist wunderschön...
    Spanisch klingt für mich wie eine Kopfsteinpflasterstrasse. Bombara bom, bombara bom, usw. - irgendwie hektisch ;-)

  • Antwort von Johann Wundersamer , Donnerstag, 24.März, 10:45 Uhr

    Der 2. Buchstabe bleibt ein "a" - und nicht amerikanisiert auf "ay". Letzte Silbe wird "wiär" gesprochen. Da der Name auf "R" endet, wird die letzte Silde betont. Also spricht man : CHAVIÄ'R. -

    nicht ganz korrekt:

    die letzte Silbe wird 'vi_e' gesprochen - also

    Chavie_

Zwischengagger, Sonntag, 20.März, 04:34 Uhr

28. Die Gags zwischen den Themen sind der Hammer

Wir haben uns gekringelt vor Lachen. Leider geht dieses Feuerwerk der Gags so schnell, dass kaum Lachpausen verfügbar sind. Geht's net noch schneller ;-)
Wer kriegt noch gleich die Lizenz für eine Oktoberfestkopie? Ach, egal. Wir sehen uns das nochmals auf dem PC an.

Ein super informativer Spaß war es wieder am Donnerstag.

Integrationshelfer, Samstag, 19.März, 16:28 Uhr

27. Supermarktkrieg: Oberfränkische Gemeinde verfügt Einkaufsverbot

Lächerlich!

Die Bürgermeister sollten Integrationskurse besuchen müssen. Die Bürger gegeinander auszuspielen ist schäbig. Sind das Erwachsene oder ist das ein Kindergarten für
Menschen mit Minderwertigkeitskomplexen. Gerade kleinere Gemeinden sollten doch auf einvernehmliche Lösungen bauen und Synergien nutzen.
Jeder weiß auch, dass der Einzelhandel immer geringere Überlebenschancen haben.

Wollt ihr langfristig nur noch solche Tankstellenindustriebrötchen zum Frühstück oder echtes handwerkliches Brot und knackige Semmeln?
Das nur als ein Beispiel von vielen.
Ihr habt die Wahl!

Dora, Samstag, 19.März, 16:18 Uhr

26. AfD Entwurf für Frauen ist Rückschritt in die Steinzeit

Nicht nur Arbeitslose, H4 Empfänger und alle die in irgendeiner Form von Sozialleistungskürzungen der AfD betroffen sein werden, nein, auch bei Familie und eigentlich privaten Angelegenheiten setzt der Entwurf eines "Wahlprogrammes" (Wahl ist ja schon vorbei) an.

Die Gleichberechtigungs-Ideologie wirkt den „traditionellen Wertvorstellungen und spezifischen Geschlechterrollen in den Familien entgegen:“ Die AfD setzt sich stattdessen lieber für die staatliche Förderung des „klassischen Rollenverständnisses“ ein. Frau am Herd, Kinder kriegen und Anhängsel der Männer spielen?
Sind deren geistigen Fähigkeiten in 1960 Jahren mit einem "freeze" zum Stillstand gekommen?

Auch Frauen wählen sich damit an den Herd?

Übrigens sollen nichtherapierbare Süchtige, Alkohol- oder Drogensüchtige nicht ins Krankenhaus, sondern in die Sicherungsverwahrung. Könnte man das auf nichttherapierbare Holzköpfe dieser Partei erweitern?

philipp kewenig, Samstag, 19.März, 12:46 Uhr

25. oeffentlicher rundfunk

zwar ein nicht ganz billiger "luxus" fuer unsere demokratie, den ich aber gerne zahle, solange es sendungen wie eure gibt.
die beste sendung im deutschen fernsehen mit humorfollem, bissigen und respektlosem journalismus - bitte niemals aufhoeren!!

  • Antwort von Haargenauer, Sonntag, 20.März, 16:42 Uhr

    @kewenig

    Fohle Zuhstimmung, die Freihait göhn ich mir :-)