BR Fernsehen - Kunst + Krempel

Alle Kunst + Krempel-Objekte auf einen Blick

Schatzkammer Alle Kunst + Krempel-Objekte auf einen Blick

In unserer Schatzkammer finden Sie alle Objekte, die unsere Experten bislang begutachtet haben. Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern, Entdecken und Staunen.

Bikini-Stuhl | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Bikini-Stuhl Kultobjekt von Stardesignern Eames

Von dem Stardesigner-Ehepaar Charles und Ray Eames stammt der "Bikini-Stuhl" mit Skai-Bezug, der in den Fünfzigerjahren von der amerikanischen Herman Miller Collection auf den Markt gebracht wurde. Geschätzter Wert: um 150 Euro [mehr]


Service "Zeitlos" | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Service "Zeitlos" Gewollte Risse

Auf der Basis eines Entwurfs von Artur Hennig hatte sein Modelleur Rudolf Leichsenring in den Dreißigerjahren für den sächsischen Porzellanhersteller Kaestner Saxonia das Service "Zeitlos" entworfen. Geschätzter Wert: 150 Euro [mehr]


Reisefernseher | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Reisefernseher Avantgardistische Mini-Glotze

Mit dem Vertrieb des Reisefernsehers "Universum, FK 100" der japanischen Firma Crown Radio Corporation unterstützte das Nürnberger Versandhaus Quelle die technische Avantgarde des Jahres 1968. Geschätzter Wert: 80 bis 100 Euro [mehr]


Bunte Vase | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Bunte Vase Die langsame Entdeckung der Fünfziger

Der für Experimente und künstlerische Eigenwilligkeit bekannte Keramiker Lu Klopfer, Enkel des Meringer Firmengründers Johann Lipp, hat in den Fünfzigerjahren diese bunte Vase mit Ritzdekor entworfen. Geschätzter Wert: 80 Euro [mehr]

Dienerin | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Dienerin Schwarz ist schön

Kennzeichen der frühen "Coppia di Moretti"-Figuren der venezianischen Glasmanufaktur Seguso Vetri d’Arte aus den Dreißigerjahren sind ihre feine Ausarbeitung und der konische Fuß. Geschätzter Wert: 500 bis 600 Euro [mehr]


Jugendstilvase von Poschinger | Bild: BR Fernsehen zum Video mit Informationen Kleine Jugendstilvase Schau mit Pfau

Diese kleine Jugendstilvase zeigt, wie der von Tiffany erfundene Pfauenfederdekor von der Glasmanufaktur von Poschinger für die Pariser Weltausstellung im Jahr 1900 weiterentwickelt wurde. Geschätzter Wert: 600 bis 800 Euro [mehr]


Karaffe grün-gold | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Karaffe grün-gold Die Schönheit der Chemie

Die wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der Chemie ermöglichte im 19. Jahrhundert endlich auch farbige Gläser wie die grüne Karaffe mit Golddekor der Harrach’schen Glashütte von 1840/50. Geschätzter Wert: 400 bis 500 Euro [mehr]


Früher Bierkrug | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Früher Bierkrug Dem Hopfen treu

Die eingravierte "3" auf diesem spätbarocken, bayerischen Glaskrug mit Zinndeckel aus dem Jahre 1805 steht, in Zusammenhang mit dem von zwei Händen gehaltenen Herz, für Männlichkeit und Treue. Geschätzter Wert: 200 bis 300 Euro [mehr]

Kasper und Teufel, Tuschzeichnung von Alfred Kubin | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen "Caspar und Teufel" von Alfred Kubin Tracht Prügel für den Beelzebub

Ein klein wenig erregt der im Kampf mit dem Kasper unterlegene Teufel auf dieser von dem Österreicher Alfred Kubin 1932 gefertigten Tuschezeichnung sogar das Mitleid des Betrachters. Geschätzter Wert: 3.000 bis 4.000 Euro [mehr]


Pariser Modezeitschrift | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Modezeitschrift Kleidung und andere Frivolitäten

Diese französischen Modezeitschriften mit Illustrationen in Pochoir-Technik, 1913/1914 herausgegeben vom Berliner Verleger Paul Cassirer, brachten den Pariser Chic nach Deutschland. Geschätzter Wert: 200 bis 350 Euro/Monatsheft [mehr]


"Die Liebe" von Heinrich Vogeler | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen "Die Liebe" von Heinrich Vogeler Wohlklänge aus Worpswede

Diese Radierung "Die Liebe" aus dem Jahr 1896 ist eine der frühen Jugendstilarbeiten von Heinrich Vogeler, der sieben Jahre zuvor die Künstlerkolonie Worpswede mitbegründet hatte. Geschätzter Wert: 5.000 bis 6.000 Euro [mehr]


Venedigansicht von Magda Bittner-Simmet | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Venedig Heitere Moderne

Im Duktus der späten Brücke-Maler hat die Münchner Künstlerin Magda Bittner-Simmet in den Fünfzigerjahren ihre Impression der venezianischen Insel Burano als Aquarell wiedergegeben. Geschätzter Wert: 800 bis 1.200 Euro [mehr]

Samson-Kommode | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Samson-Kommode Pariser Halbmond

Nach Art der Transition-Möbel, dem Übergang zwischen Rokoko und Klassizismus, wurde um 1860/1870 im Auftrag des Pariser Keramikherstellers Samson diese Kommode in Halbmondform gefertigt. Geschätzter Wert: 1.200 bis 1.500 Euro [mehr]


Frisierstuhl | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Frisierstuhl Niedriges Möbel auf hohem Niveau

Möglicherweise wurde Queen Victoria auf diesem Frisierstuhl, gefertigt nach Art des venezianischen Rokoko aus der Zeit um 1850/1860, bei einem Besuch am hessischen Hof das Haar frisiert. Geschätzter Wert: 1.500 bis 1.800 Euro [mehr]


Jugendstil-Tischchen | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Jugendstil-Tischchen Böhmische Libellen

Zwar erinnert dieses Jugendstil-Tischchen mit seinen eleganten Libellenfiguren an Arbeiten von Emile Gallé, doch die Qualität der Marketerien weist eher auf eine böhmische Herkunft hin. Geschätzter Wert: 1.200 bis 1.500 Euro [mehr]


Aufsatzschrank | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Ausatzschrank Göttliche Schlepperei

Dieser schwere Speisezimmerschrank aus dunkel gebeizter Eiche gehört zu den in den Zwanzigerjahren gefertigten Neorenaissancemöbeln aus Münchner Werkstätten. Geschätzter Wert: 200 bis 400 Euro [mehr]

Lamellenbild | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Lamellenbild Drei in einem

Eine besondere Falttechnik vereint in diesem polnischen Lamellen- oder auch Harfenbild aus dem frühen 20. Jahrhundert gleich drei Motive: Herz-Jesu, Tschenstochauer Madonna und die heilige Rosa. Geschätzter Wert: Liebhaberwert [mehr]


Dorfener Madonna | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Dorfener Madonna Voll der Gnade

So häufig wurde zwischen 1720 und 1730 die Dorfener Madonna kopiert, dass die Zuschreibung dieses wohl während der Säkularisation aus einer Freisinger Kirche entfernten Bildes schwierig ist. Geschätzter Wert: 1.000 bis 1.200 Euro [mehr]


Salzburger Kreuz | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Salzburger Kreuz Mit Näglein besteckt

Mit Nelken, poetisch auch Näglein genannt, wurde dieses Kruzifix mit Porzellankorpus im 19. Jahrhundert besteckt und erinnert durch die Materialwahl an Gewürzsträuße aus dem Salzburger Land. Geschätzter Wert: 100 Euro [mehr]


Haararbeit | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Haararbeit Persönliches Flechtwerk

Solche Haararbeiten wurden im 19. Jahrhundert als Liebesgaben verschenkt; sie erinnerten im Zuge der Gedächtniskultur aber auch auf eine sehr persönliche Weise an die Verstorbenen. Geschätzter Wert: Liebhaberwert [mehr]

Venus von medici | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Venus Ertappte Göttin

Diese verkleinerte Gipsnachbildung der berühmten antiken "Venus von Medici" von Praxiteles erzählt auch als Kopie des 20. Jahrhunderts die Geschichte einer in ihrer Nacktheit ertappten Göttin. Geschätzter Wert: 100 bis 150 Euro [mehr]


Reifenspielerin | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Reifenspielerin Rundum schön

Frauenfiguren in allansichtig ausgeformter Bewegung waren – wie diese Reifenspielerin von 1908 – das Spezialgebiet des zur Berliner Bildhauerschule zählenden Künstlers Reinhold Boeltzig. Geschätzter Wert: 1.500 bis 2.000 Euro [mehr]


Drei Enten | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Drei Enten Schwänzchen in die Höh'

Mit den "Drei Enten", auch "Die Pekingenten" genannt, hatte der Münchner Tierbildhauer Helmut Diller um 1950 eine populäre Bronzeskulptur geschaffen, die sogar in Porzellan nachgebildet wurde. Geschätzter Wert: 400 bis 500 Euro [mehr]


Große Madonna aus Tauberfranken | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Große Madonna Vielschichtige Erscheinung

Auch anhand des Faltenwurfs lässt sich diese elegant geschnitzte, leider oft übermalte Madonna aus einem tauberfränkischen Altarbild in die Spätgotik zwischen 1480 und 1500 datieren. Geschätzter Wert: 3.000 bis 4.000 Euro [mehr]

Baukasten "Imperator" | Bild: Bayerischer Rundfunk Heute | 14:00 Uhr 3sat zum Video mit Informationen Baukasten "Imperator" Nur den Nippel durch die Lasche ziehen

Im Jahre 1912 hatte der Rudolstädter Unternehmer und Marketingspezialist Friedrich Adolf Richter diesen Metallbaukasten "Imperator" mit patentiertem Stecksystem auf den Markt gebracht. Geschätzter Wert: 200 Euro pro Kasten [mehr]


Puppe aus Boilstädt (Gotha) | Bild: Bayerischer Rundfunk Heute | 14:00 Uhr 3sat zum Video mit Informationen Gotha Puppe Biskuit und Ziegenhaar

Dieses Charakterbaby von 1915 verdankt seinen Biskuitporzellankopf der Boilstädter Manufaktur Schützmeister & Quendt und seinen Körper dem Puppenhersteller Kämmer & Reinhardt aus Waltershausen. Geschätzter Wert: 150 bis 250 Euro [mehr]


Augenpuppe | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Augenpuppe Schelm mit Tick

Diese tickende Puppe verdankt ihre wandernden Schelmenaugen einer Uhrwerkskonstruktion, die von dem Puppenkopf-Hersteller Simon & Halbig aus Gräfenhain um 1915 auf den Markt gebracht wurde. Geschätzter Wert: 800 bis 1.000 Euro [mehr]


Kaufladen aus der Gründerzeit | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Kaufladen Knabentraum auf kleinem Raum

Diese museale Rarität, ein Kaufladen des Nürnberger Puppenstubenherstellers Christian Hacker aus dem Jahr 1893 ist durch die Kunst + Krempel-Beratung nur knapp dem Sperrmüll entgangen. Geschätzter Wert: ab 3.000 Euro [mehr]

Marokkanischer Dolch | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Marokkanischer Dolch Wehrhaft im VW-Bus

Der Dolch aus Marokko, Koummya genannt, stammt aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts und ist, im Gegensatz zu vielen Souvenirartikeln, ein authentisches, altes Exemplar mit typischen Gebrauchsspuren. Geschätzter Wert: 300 Euro [mehr]


Preussischer Helm | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Preußischer Helm Spitze auf Kopf

Der gestempelte Mannschaftshelm, eine Pickelhaube des "Ersten Garderegiments zu Fuß" unter Wilhelm II., mit dem silbernen Bandeau "Semper talis" ("Stets gleich") ist eine echte Rarität. Geschätzter Wert: 4.000 bis 5.000 Euro [mehr]


Radschlosspistole | Bild: BR Fernsehen zum Video mit Informationen Radschlosspistole Eines Generals würdig

Diese elegante, schlanke Radschlosspistole mit zwei übereinanderliegenden Läufen, auch "Bockbüchse" genannt, wurde zuletzt von einem General der königlich-bayerischen Infanterie getragen. Geschätzter Wert: 10.000 bis 12.000 Euro [mehr]


Scheibenbüchse | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Scheibenbüchse Präzises Schwergewicht

Das schwere Standgewehr aus der Zeit um 1780/1790 wurde erst zur Jagd, nach der Ausstattung mit einem Dioptervisier im 19. Jahrhundert als Sportgewehr zum Schießen auf Zielscheiben genutzt. Geschätzter Wert: 1.500 bis 2.000 Euro [mehr]

Kaffeepause | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Kaffeepause Verräterische Mützen

Der Lütticher Maler Léonard Defrance verrät auf diesem Bild aus den 1790er-Jahren die revolutionäre Gesinnung des pausierenden Gesindes durch ein kleines Detail: die phrygischen Mützen. Geschätzter Wert: 15.000 bis 20.000 Euro [mehr]


Strickende Bäuerin | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Strickende Bäuerin Meisterliche Masche

Möglicherweise stammt dieses fein psychologisierende Porträt einer strickenden Bäuerin von Johann Sperl, der in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts zu dem Malerkreis um Wilhelm Leibl zählte. Geschätzter Wert: 3.000 bis 4.000 Euro [mehr]


Kleines Bild Engel | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Kleines Bild Engel Seelenreise in den Himmel

Dieses mit "Dorn" signierte kleine Bild aus dem frühen 19. Jahrhundert zeigt auf romantische und berührende Weise, wie eine junge, aber verstorbene Frau von Engeln in den Himmel gehoben wird. Geschätzter Wert: 200 bis 300 Euro [mehr]


Zwei Damen | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Zwei Damen Gabe des Lebens

Ohne Worte kommt diese innige Geste zwischen zwei Generationen aus, die der Wiener Feinmaler Friedrich Friedländer in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts mit diesem Kabinettbild einfängt. Geschätzter Wert: 3.000 bis 4.000 Euro [mehr]

Blumensäule | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Blumensäule Salonfähiger Ständer

Diese farbintensive Blumensäule im Jugendstil wurde von Mettlacher Manufaktur Villeroy & Boch um 1925 gefertigt und trägt eine Bodenmarke, wie sie zwischen 1887 und 1931 verwendet wurde. Geschätzter Wert: 200 bis 300 Euro [mehr]


Bowlentopf | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Bowlentopf Strahlendes Rot

Im Jahr 1931 hatte der Keramikhersteller Dümler & Breiden aus Höhr-Grenzhausen im Kannenbäckerland diesen reliefierten Art-déco-Bowlentopf mit der firmentypisch roten Uranglasur versehen. Geschätzter Wert: 100 bis 200 Euro [mehr]


Zittauer Teller | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Zittauer Teller Halbe-halbe

Aus der Blütezeit der Zittauer Fayenceherstellung stammt dieser typische Teller, datiert auf 1746 und als sogenannte Halbfayence, also mit nur einer Glasurseite, gefertigt. Geschätzter Wert: 200 bis 300 Euro [mehr]


Salzschale | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Salzschale Das Salz der Liebe

Im 18. Jahrhundert war beides kostbar: die Liebe und das Salz, für das aus dem harten Ton des Kannenbäckerlands diese Steinzeug-Salzschale wohl als Hochzeitsgeschenk gefertigt wurde. Geschätzter Wert: 1.000 bis 1.200 Euro [mehr]

Getigerte Schlaggitarre aus der DDR | Bild: Bayerischer Rundfunk Heute | 14:00 Uhr 3sat zum Video mit Informationen Schlaggitarre Musikalischer Tiger

Schlag- oder Jazzgitarren mit gestreiften Oberflächen waren eine Spezialität des Markneukirchner Gitarrenbauers Herbert Todt, der in den Sechzigern dem staatlichen VEB "Sinfonia" beitreten musste. Geschätzter Wert: ab 2.000 Euro [mehr]


Spieluhr Luther | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Spieluhr "Luther" Geschenk für Herrn Pfarrer

Die Luther-Statue von Ernst Rietschel in Worms war das Vorbild für diese Spieluhr, die zwischen 1868 und 1914 im süddeutschen Raum gefertigt wurde und auch an Franz von Sickingen erinnert. Geschätzter Wert: 100 bis 150 Euro [mehr]


Flügelhorn | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Flügelhorn Beringtes Blasen

Das für seine militärischen Blasinstrumente bekannte Schweizer Familienunternehmen Hirsbrunner aus Aarau hatte um 1910 diese einhändig zu spielenden Flügelhörner produziert. Geschätzter Wert: 1.500 bis 2.000 Euro [mehr]


Drehorgel für Linkshänder | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Drehorgel Die geht mit links

Die auf einem Nürnberger Trödelmarkt erworbene Drehorgel für Linkshänder wurde wahrscheinlich kurz nach dem Ersten Weltkrieg gebaut, um Kriegsinvaliden einen Lebensunterhalt zu ermöglichen. Geschätzter Wert: 3.000 bis 4.000 Euro [mehr]

Die Laster | Bild: Bayerischer Rundfunk Heute | 14:00 Uhr 3sat zum Video mit Informationen Figuren "Die Laster" Lustvolles Sammellaster

Die Marke auf den von koketten weiblichen Figuren versinnbildlichten "Lastern" imitiert die Meissener Schwerter, ohne dass die Manufaktur – Sitzendorf? - sich des Kopierens strafbar machte. Geschätzter Wert: 300 Euro pro Figur [mehr]


Meissener Pokalvase | Bild: Bayerischer Rundfunk Heute | 14:00 Uhr 3sat zum Video mit Informationen Meissener Pokalvase Nach Fritzens Geschmack

Nach einem Rokoko-Modell von 1760 für die Schlösser Friedrichs des Großen ist diese jadegrüne Pokalvase in den 1850er-/60er-Jahren von der Porzellanmanufaktur Meissen neu aufgelegt worden. Geschätzter Wert: 1.000 bis 2.000 Euro [mehr]


Fortuna | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Fortuna Glück in Grün

In Anlehnung an Figuren aus Bronze hatte die Selber Porzellanmanufaktur Rosenthal diese sehr seltene grüne Variante der beliebten Figur der Göttin Fortuna von Ernst Wenck im Jahre 1945 gefertigt. Geschätzter Wert: ab 500 Euro [mehr]


Amor kocht harte Herzen weich | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Amor Kochende Herzen

Dieser herzige Amor, von August Ringler modelliert und von der Porzellan-Manufaktur Meissen zwischen 1895 und 1924 produziert, klopft und kocht harte Herzen weich. Geschätzter Wert: 600 bis 700 Euro [mehr]

Armreif aus einem Granatenrohr | Bild: Bayerischer Rundfunk Heute | 19:30 Uhr BR Fernsehen zum Video mit Informationen Kunst + Krempel Granatenrohr-Armreif

Aus dem Führungsring einer Granate wurde dieser vergoldete Armreif mit dem eingravierten Monogramm "E.H." gefertigt, das an einen Gefallenen der Schlacht von Apremont im Ersten Weltkrieg erinnert. Geschätzter Wert: Sammlerwert [mehr]


Brillantset | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Brillantset Glitzernde Rosetten

Dieses möglicherweise russische Brillantset aus rötlichem Gold mit Altschliffdiamanten besteht aus Ohrringen (1890/1895) und einem zwischen 1907 und 1912 entstandenen Armband mit passendem Ring. Geschätzter Wert: 4.500 Euro [mehr]


Armband Mikromosaik | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Armband mit Mikromosaik Klein, kleiner, mikro ...

Aus Pomponne, einer goldimitierenden Kupferlegierung und einem Mikromosaik, das das Pantheon zeigt, wurde um 1830 in den Vatikanischen Werkstätten in Rom dieses pompöse Armband gefertigt. Geschätzter Wert: 500 bis 600 Euro [mehr]


Collier mit Filigranarbeit | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Collier Geheimnisvolle Filigranarbeit

Indische Schleifarbeit und süddeutsche Verarbeitung verbinden sich in diesem glitzernden Collier aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, das auch traditionell bäuerliche Züge aufweist. Geschätzter Wert: 1.200 bis 1.400 Euro [mehr]

Siegellackdose Fabergé | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Siegellackdose Fabergé? Ohne Brief und Siegel

Vieles spricht dafür, dass die Siegellackdose vom berühmten Hofjuwelier des Zaren Alexander III., Peter Carl Fabergé stammt, wenn auch letzte Zweifel nicht ausgeräumt sind. Geschätzter Wert: 5.000 Euro (als Fabergé-Nachahmung) [mehr]


Tanzbuch | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Zwei Tanzbüchlein Galante Warteliste

Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts führten die Damen solche Tanzbüchlein mit sich, damit die männlichen Tanzanwärter sich dort, je nach Befähigung, eintragen konnten. Geschätzter Wert: 300 bis 500 Euro bzw. 800 bis 1.400 Euro [mehr]


Fleischvorlegegabel | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Fleischgabel Zackig aufgespießt

Möglicherweise wegen der schwierigen Reinigung ist diese innovative, versilberte Fleischvorlegegabel, zwischen 1880 und 1900 wohl in England produziert, eine Kuriosität geblieben. Geschätzter Wert: 50 bis 80 Euro [mehr]


Historistisches Teeservice | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Teeservice Die Lehre der Punzen

Seit dem Reichssilbergesetz 1888 wurde mit der "800" punziert wie auf diesem um 1900 gefertigten Teeservice der Bremer Silbermanufaktur Wilkens; davor war es, wie beim Tablett, die "750". Geschätzter Wert: 1.600 bis 2.000 Euro [mehr]

Buffalo-Bill-Uhr | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Buffalo-Bill-Uhr Aus dem wilden Westen

Diese Buffalo-Bill-Uhr aus Marmor- und Bronze-Imitat wurde Anfang des 20. Jahrhunderts für die New Yorker Firma Fowler nach französischen Vorbildern industriell hergestellt. Geschätzter Wert: 300 Euro [mehr]


Vorderzappler oder auch Spindeluhr | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Vorderzappler Pünktliches Pendeln

Dieser Miniaturausgabe eines Vorderzapplers aus dem 18. Jahrhundert mit einer sichtbaren Spindelhemmung fehlt zum perfekten Auftritt nur der passende Dom, also ein Sockel mit ovalem Glassturz. Geschätzter Wert: ab 800 Euro [mehr]


Barocke Telleruhr | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Telleruhr Platte Zeit

Ein Musterbeispiel für wenig Materialverbrauch ist die barocke Telleruhr aus der Zeit zwischen 1700 und 1725, bei der die hauchdünn getriebene Messingoberfläche auf einer Eisenplatte aufsitzt. Geschätzter Wert: 400 bis 500 Euro [mehr]


Empireuhr "Amor" | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Empireuhr "Amor" Ende der Familienlegende

Der Uhrmacher Georges Wünning, der zwischen 1820 und 1825 diese Spätempire-Kommodenuhr mit einem Amor geschaffen hatte, ist wohl kein Vorfahr der heutigen Besitzerfamilie. Geschätzter Wert: 800 bis 1.200 Euro [mehr]

Renaissance-Humpen | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Renaissance-Humpen Augenweide und Sammlerglück

Sammlerglück und Sammlerfreude bescherte dieser Humpen des 16. Jahrhunderts bzw. der Zeit um 1600 mit seinen schönen Gravuren, dem Blumenbukett im Boden und dem Portraitrelief im Deckel. Geschätzter Wert: 5.000 bis 6.000 Euro [mehr]


Marienprozession zu Wasser | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Seeprozession In friedlicher Absicht

Eine süddeutsche, bäuerliche Variante des in Adelskreisen traditionell gepflegten Spiels mit Zinnsoldaten sind religiöse Darstellungen wie diese Marienprozession zu Wasser aus den Dreißigerjahren. Geschätzter Wert: um 50 Euro [mehr]


Schraubflasche | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Schraubflasche Mutter aller Feldflaschen

Ob als Feldflasche oder als Aufbewahrungsdose: dieses sechskantige Schraubgefäß aus Zinn, auch Prismenflasche genannt, wurde bereits 1799 gefertigt und trägt das Monogramm seines Besitzers. Geschätzter Wert: 100 bis 120 Euro [mehr]


Gewürzdose | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Gewürzdose Schatzkästchen für Würziges

Diese Gewürzdose mit dem Monogramm "UCM" könnte vom Nürnberger Urban Christoph Marx stammen und ist eines der wenigen erhaltenen Exemplare der Alltagskultur aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Geschätzter Wert: 400 bis 500 Euro [mehr]

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