BR Fernsehen - Dokumentarfilm


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Porträt des Reggae-Stars Bob Marley Marley

„Marley“ ist ein großartiger Musikdokumentarfilm, der den Menschen und Künstler Bob Marley in all seinen Facetten zeigt. Regisseur und Oscar-Preisträger Kevin Macdonald recherchierte auf der ganzen Welt und erhielt als erster Zugang zu bisher unveröffentlichtem Filmmaterial und Musiktracks.

Stand: 11.08.2017

Bob Marley | Bild: Studiocanal

Bob Marley schrieb mit Reggae-Klassikern wie „No Woman No Cry“ und „Get Up, Stand Up!“ unzählige Welthits. Aber er ist viel mehr als ein Phänomen der Popmusik: Millionen Menschen in aller Welt haben seine Botschaft von Liebe, Frieden und Freiheit zu einem Teil ihres Lebens gemacht. Wie kein anderer steht er für den großen Traum, dass eine bessere Welt möglich ist. Doch wer war Bob Marley wirklich?

Filminfo

Originaltitel: Marley (USA, 2012)
Regie: Kevin Macdonald
Länge: 144 Min.
Surround

Bob Marley liebte Frauen, Fußball und war ein überzeugter Anhänger der Rastafari-Bewegung. Über allem jedoch stand die Musik. Sie war für den 1945 geborenen Sohn eines britischen Offiziers und einer Jamaikanerin der Ausweg aus den Slums von Kingston. Als Sänger, Gitarrist und Songwriter der Wailers machte er den Reggae weltbekannt, schuf mit Hits wie "No Women No Cry" oder "I Shot the Sheriff" Klassiker.

Bob Marley und seine Mutter

Der Dokumentarfilm „Marley“ ist keine naive Heldenverehrung, sondern zeigt den Menschen Bob Marley in allen Höhen und Tiefen, Stärken und Schwächen. Regisseur Kevin Macdonald verschweigt nicht die Schattenseiten des großen Reggaemusikers. In aller Deutlichkeit wird erzählt, dass Bob Marley seinem musikalischen Erfolg alles untergeordnet hat. So warm und leidenschaftlich er in seiner Musik war, so kalt und gefühllos war er immer wieder seinen Kindern gegenüber.

Kevin Macdonald erzählt am Ende eine sehr berührende, wenig bekannte Geschichte, die in Bayern spielt: Der schon schwer krebskranke Bob Marley hoffte die Krankheit in einem Krankenhaus am Tegernsee zu besiegen …


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