BR Fernsehen

Auf Leben und Tod Die Savanne

Die Cerrados, geisterhaft erleuchtet durch Schnellkäferlarven. Die Geheimwaffe der Larven ist das grüne Licht, es lockt ihre Beute an im Emas Nationalpark, Brasilien. | Bild: BR/doclights/NDR/Silverback Films 2015/Ellen Husain

Mittwoch, 03.01.2018
20:15 bis 21:00 Uhr

  • Untertitel

BR Fernsehen
Deutschland 2017
Folge 3 von 4

Die Hälfte der Kontinente ist von Wüste oder Grasland bedeckt. „Die Savanne“ zeigt die Strategien von Jägern und Gejagten, wenn man permanent auf dem Präsentierteller sitzt.
Auch in diesem Gelände gibt es Spezialisten: Der Gepard, das schnellste Landtier der Erde, jagt seine Beute mit enormer Geschwindigkeit, aber auch indem er ihre Ausweichmanöver perfekt nachahmt. Andere haben aus der minimalen Deckung dieser Landschaft das Beste gemacht – wie der elegante Karakal, dessen Fellfarbe perfekt mit dem hohen, trockenen Gras der afrikanischen Savanne verschmilzt. Die Löwen der Etosha-Salzpfanne haben gelernt, dass Wüstenstürme nicht nur ihren Geruch verwehen und sie sich daher besser anschleichen können. Die Wetterlage versetzt ihre Beute zusätzlich noch in Panik.
Ameisen in der Namibwüste lassen die Sonne die Arbeit machen. Die grillt andere Insekten förmlich, und die Ameisen müssen nur noch die Kadaver einsammeln. In Brasilien locken die Larven von Schnellkäfern Termiten mithilfe eines gespenstischen Leuchtens in den Tod.
Trotz allem sind die Gejagten nicht ausgeliefert. Sie entwickelten über Jahrhunderte wirkungsvolle Schutzmechanismen. Sie graben tiefer, rotten sich dichter zusammen oder kämpfen härter.

Regie: Ellen Husain
Redaktion: Christine Peters