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Bestsellerverfilmung mit Sean Connery Der Name der Rose

Der Mönch William soll in einem abgelegenen Kloster in einem Glaubensstreit zwischen zwei gegnerischen Fraktionen vermitteln. Kaum angekommen, werden er und sein junger Novize Adson mit einer Serie unheimlicher Todesfälle konfrontiert.

Stand: 29.05.2017

Der Franziskanerpater William von Baskerville (Sean Connery) wird mit einer mysteriösen Mordserie konfrontiert. | Bild: © ARD Degeto, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter Sendung bei Nennung "Bild: ARD Degeto" (S2). WDR Presse und Information/Bildkommunikation, Köln, Tel: 0221/220 -7132 oder -7133, Fax: -777132, bildkommunikation@wdr.de

1327: Allmählich neigt sich die finstere Epoche des Mittelalters dem Ende zu. Das sich verändernde Welt- und Menschenbild macht auch vor den Religionen nicht halt. Glaubensdispute und Machtkämpfe sind die Folge. Nachdem es zwischen dem Franziskanerorden und dem Vatikan zu einem erbitterten Streit gekommen ist, reist der englische Franziskanerpater William von Baskerville mit seinem Adlatus, dem blutjungen Novizen Adson, in die Ligurischen Alpen.

Filminfo

Originaltitel: Der Name der Rose (D/I/F, 1986)
Regie: Jean-Jacques Annaud
Darsteller: Sean Connery, Christian Slater
Länge: 125 Minten
Audiodeskription, 16:9, VT-UT, surround

Dort soll er bei einem Treffen der gegnerischen Fraktionen in einer abgelegenen Benediktinerabtei den Vermittler spielen. Allerdings wird die bevorstehende Konferenz vom mysteriösen Todesfall eines Benediktinerbruders überschattet. Während der für seinen Scharfsinn berühmte William den Verlauf des Falls gedanklich nachvollzieht, kommt es im Kloster zu einer ganzen Serie von unheimlichen Mordfällen.

Mit wachem Verstand geht der Franziskanerpater William von Baskerville (Sean Connery) einer Mordserie auf den Grund.

Ein Übersetzer wird in einem Kessel voller Schweineblut aufgefunden, die Leiche eines Bibliotheksgehilfen findet man in einer gefüllten Badewanne. Für die verängstigten Mönche besteht kaum ein Zweifel, dass es sich bei den Ereignissen um die ersten Zeichen der Apokalypse handelt. William hingegen ahnt, dass nicht Gottes Zorn hinter den bizarren Morden steckt, sondern ein diabolischer Täter aus Fleisch und Blut.

Dennoch rufen die Ereignisse die päpstliche Inquisition auf den Plan. Der grausame Großinquisitor Bernardo Gui, ein Erzfeind des fortschrittlichen Querdenkers William, sieht in der Abtei den Teufel am Werk. Schnell macht er mehrere Schuldige aus, darunter ein schönes, wildes Mädchen, in das der junge Adson sich verliebt hat. Während Gui durch Folter und Hexenverbrennungen das Böse bannen will, forschen William und Adson unermüdlich weiter - und kommen dem dunklen Geheimnis des Klosters Stück für Stück näher.

Eichinger, der wie kein anderer deutscher Produzent die Filmbranche Deutschlands prägte und auf dem internationalen Markt positionierte, erzielte zahlreiche Erfolge nicht nur als Produzent, sondern auch als Drehbuchautor von Filmen, wie "Der Untergang“ (2004), „Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders“ (2006) und „Der Baader Meinhof Komplex“ (2008).

William von Baskerville (S. Connery) und der Novize Adson (Christian Slater)

Der 1986 veröffentlichte, atmosphärische Klosterkrimi „Der Name der Rose“ erwies sich weltweit als großer Erfolg. Allein in Deutschland lockte er fast sechs Millionen Zuschauer in die Kinos. Hauptdarsteller Sean Connery erhielt für seine Verkörperung des genialischen Querdenkers William von Baskerville den British Academy Award. In Italien wurde der Film bei der Verleihung der renommierten Donatello-Awards in vier Kategorien ausgezeichnet.

Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Hochschule für Fernsehen und Film München zeigt das BR Fernsehen "Der Name der Rose“ in der kinokino MOVIENIGHT.


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